Parksanatorium Aulendorf
Fachklinik für Onkologische Rehabilitation
 
 
 
 

DIE REHA BERICHTET

"Das Desinteresse der Politik an Rehathemen? Muss aufhören. "

München - Neutrauchburg - Gerade ist die aktuelle Sonderausgabe von P.E.G. aktiv erschienen. Sie widmet sich dem Thema Rehabilitation.   Ellio Schneider hat dazu ein Grußwort  mit auf den Weg gegeben.  
"Liebe Kolleginnen und Kollegen,  
sehr geehrte Damen und Herren,  
  
heute halten Sie wieder eine Sonderausgabe von P.E.G. aktiv mit dem Schwerpunkt Reha in den Händen. Als Mitglieder des Bundesverbandes schätzen wir die P.E.G als Podium des fachlichen Austauschs, für die ganzheitliche Betrachtung der Behandlungs- und Beschaffungsprozesse, aber natürlich auch für die Gewährleistung von Preis- und Produktpreisvorteilen. Gerade wir Rehakliniken sollten viel häufiger den Schulterschluss suchen, um Branchenstandards zu setzen und einer guten Lösung auf diesem Wege zum Durchbruch verhelfen. Nur gemeinsam sind wir letztlich alle zukunftsfähig. Dabei haben die wenigsten die Reha im Blick, wenn es um Zukunftsfähigkeit geht. Immer noch fällt dem Gesundheitsministerium oder der Krankenkasse eine medizinische Reha vor allem dann ein, wenn es darum geht Gelder nicht zur Verfügung zu stellen, Leistungen zu kürzen oder abzulehnen. Und niemand traut den oft im ländlichen Raum angesiedelten Rehakliniken zu, dass sie schon längst innovative Beschaffungs- oder Versorgungskonzepte und überraschende Denkansätze für all das einsetzen, was das Land bewegt: sektoren- und klinikübergreifende Zusammenarbeit von Gesundheitsanbietern, trägerübergreifende Ideen gegen den Fachkräftemangel und Konzepte für Pflege & Medizin 4.0.  
  
 

Innovative Beschaffungs- oder Versorgungskonzepte

 
Viele innovative digitale Konzepte für eine passgenaue Reha sind längst im Einsatz. Entwickelt wurden sie in Zusammenarbeit mit Rehakliniken – deren Mitarbeiter jeden Tag aufs Neue tüfteln, wie sie ihren Alltag effizienter gestalten können oder die Elemente einer Reha noch mehr am Alltag ihrer Patienten ausrichten. So viele Ideen, so viel Know How für Genesung von Patienten – einfach übersehen?   
  
Es ist wichtig, dass wir Rehakliniken nicht nur innovativ sind, sondern auch wirtschaftlich überlegt agieren. Hier hilft uns die P.E.G sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Dass wir gemeinsam stark sind, haben wir in dieser Genossenschaft erprobt. Jetzt müssen wir das genauso für andere Themen zum Beispiel in Berlin sichtbar machen: Das kann die angemessene Vergütung sein, um die wir seit Jahren ringen, die bedarfsgerechte Entscheidung über Rehaanträge und damit die Verhinderung von Pflegebedürftigkeit für viele Menschen betreffen oder die freie Klinikwahl für Patienten!   
  
Das Desinteresse der Politik an Rehathemen? Muss aufhören.   
  
Die P.E.G unterstützt uns dabei.  
  
Ihr Ellio Schneider"  
  
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Veröffentlicht am: 07.11.2019  /  News-Bereich: News des Klinikverbundes
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