Parksanatorium Aulendorf
Fachklinik für Onkologische Rehabilitation
 
 
 
 

„GEMEINSAM SIND WIR STARK!“

Rehakliniken im Landkreis Ravensburg bereiten sich auf mögliche Entlastung der Akutkrankenhäuser vor

Kreis Ravensburg – Im Landkreis Ravensburg werden derzeit alle Vorbereitungen getroffen, um notfalls eine große Zahl an Covid-19-Patienten versorgen zu können. Dabei werden auch die Rehakliniken mit eingebunden.  
Im Rahmen einer eigens dafür eingerichteten Arbeitsgemeinschaft „Ergänzungskrankenhäuser“ stehen die Waldburg-Zeil Kliniken, die Städtischen Rehakliniken Bad Waldsee, das ZfP Südwürttemberg mit der Schussental-Klinik Aulendorf und die Rehaklinik Überruh seit zwei Wochen in einem engen Austausch mit dem Landratsamt, der Oberschwabenklinik, der Fachklinik Wangen und der Rettungsleitstelle Bodensee-Oberschwaben. Konkret sollen die Rehakliniken dann unterstützen, wenn es durch überdurchschnittlich viele Covid 19-Fälle zu Engpässen in den Akutkrankenhäusern kommt.   
  
 

Die Waldburg-Zeil Kliniken entlasten Aktuhäuser

 
Welche Leistungen die Rehakliniken erbringen können, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie eine gute Zusammenarbeit funktionieren kann, all das wurde mit den Teilnehmern im Landkreis Ravensburg unter der Leitung der Ersten Landesbeamtin Eva-Maria Meschenmoser und Dr. Kerstin Kunz, Chefärztin der zentralen Notaufnahme des St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg, erarbeitet.   
  
Vergangene Woche haben die Regierungspräsidien mit einer Allgemeinverfügung auf Erlass des Sozialministeriums entscheidende Weichen gestellt. Demnach können Vorsorge- und Reha-Kliniken den Status von Einrichtungen der akuten stationären Krankenversorgung, also eines klassischen Krankenhauses, erhalten. Voraussetzung dafür ist eine Vereinbarung mit einem bestehenden Akutkrankenhaus. Diese Kooperationsvereinbarungen werden derzeit zwischen den Rehakliniken und den Akutkrankenhäusern abschließend abgestimmt und sollen für eine Erweiterung der Bettenkapazitäten im Landkreis Ravensburg sorgen.  
  
 

Gemeinsam für die Versorgung der Bevölkerung

 
Um den Überblick über die so aufgebauten neuen Kapazitäten zu behalten, gibt es eine elektronische Datenbank, das sog. Ressource Board des Landes, in der Informationen zur Anzahl der freien Betten und technischen Ausstattung der jeweiligen Klinik gemacht und täglich aktualisiert werden. Aufgrund dieser Informationen kann entschieden werden, welcher Patient in welche Klinik gebracht wird. Die Partner waren sich einig, im Landkreis Ravensburg den Akuthäusern die Möglichkeit zu geben, das Belegungsmanagement über die Rettungsleitstelle Bodensee-Oberschwaben abzuwickeln. Dadurch sollen die Akutkrankenhäuser entlastet und Synergien genutzt werden.  
  
 

Nur zusammen stärker als die Pandemie

 
„Ich freue mich über die konstruktive Zusammenarbeit der AG Ergänzungskrankenhäuser sowie das erzielte Ergebnis im Landkreis Ravensburg und bin den Rehakliniken für die Unterstützung und breite Solidarität sehr dankbar“, so Eva-Maria Meschenmoser. „Mit dieser Bereitschaft sollte es uns gelingen, falls erforderlich, die Unterbringung von kranken Menschen in Turnhallen zu vermeiden.“  
  
Landrat Harald Sievers dankt allen Beteiligten „Gemeinsam sind wir stark!“.  
  
  
  
Veröffentlicht am: 09.04.2020  /  News-Bereich: News des Klinikverbundes
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